[Rezepte]: glutenfreie Kokos-Kekse mit Datteln gesüßt



Die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit ist auch immer die Zeit von herrlich duftenden Keksen, Stollen, Glühwein oder Punsch und anderen weihnachtlichen Leckereien. Auch ich und meine Süßschnäbel können zur Weihnachtszeit auf derartige Leckereien nicht verzichten. Durch meine Glutenunverträglichkeit backe ich seit Jahren zur Weihnachtszeit glutenfreie Kekse oder Plätzchen. Seit unser Sonnenschein unsere Familie bereichert und sich zu den süßen Leckereien magisch angezogen fühlt, überlegt man als Mama natürlich, wie man die Kekse oder Plätzchen etwas gesünder backen kann, damit das Kekserl zwischendurch nicht nur eine süße Nascherei, sondern auch eine kleine Vitaminbombe ist.


Heuer habe ich mich deshalb dazu entschlossen etwas ganz neues auszuprobieren. Gesünder sollen unsere Weihnachtskekse werden, aber es darf keine Einbußen beim Geschmack der Kekse geben. Am Wochenende habe ich daher in meiner kleinen Küche herumexperimentiert und zunächst den Zuckeranteil in den Weihnachtskeksen durch süßes Dattelmus ersetzt. Wir waren erstaunt wie lecker Dattelmus schmeckt. In punkto Süße steht Dattelmus dem normalen Haushaltszucker in nichts nach. Zudem liefern Datteln im Unterschied zum raffinierten Zucker auch noch wertvolle Vitamin- und Nährstoffe. Wusstet ihr, dass in  Datteln jede Menge B-Vitamine enthalten sind? Auch Kalzium, Kalium und Magnesium liefert uns das kleine süße Früchtchen. Und das Beste: besonders eine erhöhte Zufuhr von B-Vitaminen kann zu einer Stressentlastung führen - und unter uns: genau das brauchen wir doch in der Weihnachtszeit, oder? :-)  


Dattelmus


200 g Datteln
warmes Wasser
1 Vanilleschote

glutenfreier Kokos-Keksteig


200 g Dattelmus
200 g Kokosöl
60 g gemahlene Kokosflocken oder Kokosmehl
140 g glutenfreies Mehl (z.B. Kuchenmehl von Hanneforth)
4 Eigelb
1 Prise Salz

Eiweiß


Das Dattelmus könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Dazu legt ihr die Datteln in warmes Wasser ein, und weicht diese über Nacht ein. Am nächsten Tag püriert ihr sie einfach zusammen mit dem Mark einer Vanilleschote zu Dattelmus.

Für den gluten- und zuckerfreien Kokos-Keksteig das Kokosöl leicht erwärmen und mit dem Dattelmus, Eigelb, gemahlenen Kokosflocken, Prise Salz und glutenfreiem Mehl zu einem homogenen Keksteig verarbeiten. Den glutenfreien Keksteig mit der natürlichen Süße von Datteln vor der Weiterverarbeitung für 30 Minuten in den Kühlschrank legen, Damit das Kokosöl wieder fest werden kann.
Auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche den glutenfreien Keksteig ausrollen und Kekse ausstechen. Die Kekse mit dem übrig gebliebenen Eiweiß bestreichen, und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Ober-/ Unterhitze ca. 8-10 min backen. Die glutenfreien und zuckerfreien Kekse auskühlen lassen und nach belieben verzieren. 






Habt ihr auch schon einmal süßes Gebäck mit Dattelmus gebacken?

[Rezepte]: glutenfreier Zimtzucker-Kuchen


Endlich finde ich Zeit um euch das versprochene Rezept für den schnellen glutenfreien Rührkuchen nachzureichen. In meinem letzten Post (hier) habe ich euch ja das Rezept versprochen ;-)
Wie ich schon erwähnt habe, lässt sich der glutenfreie Zimtzucker-Kuchen sehr schnell backen, da er aus einem klassischen glutenfreien Rührteig hergestellt wird. Daher eignet sich das Rezept auch prima zum gemeinsamen Backen mit Kindern oder für Backanfänger.

Durch das Abwechselnde Schichten von glutenfreiem Rührteig und Zimtzucker bekommt euer einfacher und schneller glutenfreien Zimtzucker-Kuchen auch optisch eine sehr ansprechende Form, und macht auf der Kaffeetafel "etwas her". Besonders lecker finden wir auch die oberste Zimtzucker-Schicht auf dem glutenfreien Rührkuchen, da diese durch das Backen besonders knackig wird, und beim Hineinbeißen in den Kuchen so schön knackst ;-)

Falls ihr den glutenfreien Zimtzucker-Kuchen nicht auf Anhieb verputzt, könnt ihr ihn problemlos noch nach ein paar Tagen genießen, da er sehr saftig ist, und nicht so schnell austrocknet. Auch zum Frühstück zu einer heißen Tasse Kakao schmeckt der glutenfreie Zimtzucker-Kuchen fantastisch! Probiert es doch mal aus :-)



glutenfreier Zimtzucker-Kuchen


für 1 Kastenform

250 g helle glutenfreie Mehlmischung
1 Päckchen Backpulver
250 g Margarine oder Butter
4 Eier
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Mark 1 Vanilleschote
1 Prise Salz
Zimt


Für den glutenfreien Zimtzucker-Kuchen stellt ihr einen klassischen glutenfreien Rührteig her. Dafür gebt ihr die Margarine oder Butter zusammen mit 120 g Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel, und rührt alles bei hoher Stufe schaumig. Nach und nach könnt ihr die Eier zum glutenfreien Rührteig geben und zusammen mit dem Vanillemark unterrühren. In einer weiteren Schüssel vermischt ihr das glutenfreie Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Rühr das Mehl nach und nach unter die glutenfreie Kuchenmasse, bis ein homogener glutenfreier Rührkuchenteig entstanden ist. In einem kleinen Becher vermischt ihr die restlichen 30 g Zucker mit einer ordentlichen Portion Zimt, denn euer glutenfreien Zimtzucker-Kuchen soll ja nach Zimt schmecken ;-) Jetzt fettet ihr eure Kuchen-Kastenform mit etwas Margarine oder Butter ein und gebt 1/3 des glutenfreien Teiges in die Kuchenform. Dann bestreut ihr den glutenfreien Kuchenteig in der Kuchenform mit einem Teil der Zimtzucker-Mischung. Das ganze wiederholt ihr noch 2 mal. Durch die oberste Zimtzucker schickt bekommt euer glutenfreier Zimtzucker-Kuchen eine knackige Zimtzucker-Kruste. Backt euren glutenfreien Rührkuchen bei 160 °C Ober-/ Unterhitze ca. 50-60 min. im Backofen.

Tipp: Der glutenfreie Zimtzucker-Kuchen schmeckt auch sehr gut zum Frühstück zu einer warmen               Tasse Kakao :-) 


Habt ihr auch ein schnelles und saftiges Rührkuchen-Rezept für mich? Ihr könnt mir auch gerne eure Rezeptwünsche schreiben - ich werde dann versuchen eine glutenfreie Leckerei daraus zu zaubern :-)

[Rezepte]: glutenfreie Müslikekse mit gerösteten Kürbiskernen

Diese glutenfreien Müslikekse mit gerösteten Kürbiskernen sind mal wieder eine Zufallsleckerei aus meiner kleinen Küche. Denn eigentlich wollte ich glutenfreie Nussecken backen... eigentlich. Doch dann kam mal wieder das eine zum anderen.... Mir schwebte die Idee mit den glutenfreien Nussecken schon lange im Kopf herum. Und ich wusste auch, dass sich in meinen Küchenschätzen noch jede Menge Kürbiskerne befinden, die ich endlich verarbeiten sollte. Somit war die Idee mit den glutenfreien Kürbiskernecken eigentlich geboren. 


Also machte ich mich mit meinem kleinen Helferlein an die Arbeit, und machten zunächst einen glutenfreien Mürbeteig, den wir zusammen ausrollten. Danach wog ich die restlichen Zutaten für den Belag ab, und stellte den Topf auf den Herd, um alles schön aufköcheln zu lassen. Nebenbei machte ich mit dem kleinen Helferlein etwas Quatsch und schon war es passiert: wir kippten voller Enthusiasmus die Kürbiskerne in den Topf! Dabei hätte ich die Kürbiskerne doch zuerst noch mit der Küchenmaschine zermahlen wollen. Egal dachte ich mir, und musste feststellen, dass mir die Kürbiskernmasse für den Belag nicht fest wurde. Glücklicherweise ist unsere Küche so klein, dass mir mit einem "Blick zum Himmel" (um das Vorhaben zu retten), meine Frühstücksbrei-Dose ins Auge sprang - die Rettung! Ich habe einfach nach Gefühl glutenfreie Haferflocken unter die Kürbiskernmasse gemischt, um die Flüssigkeit aufzusaugen und eine streichfähige Masse zu erhalten. Über diesen genialen Einfall war ich so froh, dass ich voller Tatendrang die Masse auf den glutenfreien Mürbeteig kippte und verstrich. Voller Stolz saßen ich und mein kleines Helferlein vorm Backrohr.... bis es mir plötzlich einfiel: wir haben die Marmelade vergessen auf den Teig zu streichen.. und überhaupt: die Teigmenge war für ein Backblech viel zu wenig! Es wären ultradünne Kürbiskernecken geworden.....


Da unser eigentliches Backvorhaben nicht mehr zu retten war, rührte ich sofort die Zutaten für einen schnellen Rührkuchen zusammen (welcher übrigens mega lecker geworden ist - Rezept folgt ;-) ). Allerdings war mir um die leckeren Kürbiskerne leid und ich wollte unseren großen gebackenen Keks nicht einfach wegschmeißen. Also versuchte ich den heißen Keks im noch heißen Zustand mit Hilfe eines runden Keksausstecher in Form zu bringen. Und es gelang :-) Wie ihr sehen könnt sind aus unseren glutenfreien Kürbiskernecken diese leckeren glutenfreien Müslikekse entstanden. Das kleine Helferlein und ich konnten nicht widerstehen und haben sofort getestet. Unser Fazit: es sind die besten glutenfreien Müslikekse die wir je gegessen haben :D

Im Nachhinein finde ich unsere glutenfreien Müslikekse für Zwischendurch wirklich super. In einer kleinen Dose eingepackt verfolgen sie uns jetzt nicht nur bei der Nachmittags-Jause, sondern auch auf dem Spielplatz oder ins Büro. Außerdem sagt man Kürbiskernen eine gesunde Wirkung nach: beim regelmäßigen Verzehr von Kürbiskernen kann man Blasenentzündungen vorbeugen. Na dann... gönnt euch öfters mal einen glutenfreien Müslikeks im Herbst ;-)


glutenfreie Müslikekse

für 1 Standard-Blech

225 g glutenfreie helle Mehlmischung
50 g Zucker
125 g Butter/Margarine
1 Ei
1 Prise Salz
300 g geröstete Kürbiskerne
ca. 3-4 handvoll glutenfreie Haferflocken
3 EL Wasser
125 Butter/ Margarine
60 g Rohrrohrzucker

Für die glutenfreien Müslikekse stellt ihr zunächst den Belag her. Dafür gebt ihr in einen Topf die Butter oder Margarine, das Wasser und den Zucker, und lasst alles zusammen leicht aufkochen. Rührt am besten immer wieder um, damit euch im Topf nichts anbrennt. Danach gebt ihr die gerösteten Kürbiskerne (oder andere Nüsse/ Kerne) zur Masse und rührt alles gut durch. Anschließend vermengt ihr noch nach und nach die glutenfreien Haferflocken unter die Masse. Je nach Flüssigkeit braucht ihr mehr oder weniger glutenfreie Haferflocken. Letztendlich sollte eine klebrige Masse entstanden sein, die ihr nachher gut auf dem glutenfreien Mürbeteig verstreichen könnt. Lasst die Masse etwas abkühlen, bevor ihr sie auf dem glutenfreien Teig verstreicht.
Anschließend stellt ihr für die glutenfreien Müslikekse einen glutenfreien Mürbeteig her. Dafür wiegt ihr das glutenfreie Mehl, Zucker und Butter/ Margarine ab, und verknetet es mit Hilfe eurer Küchenmaschine zusammen mit dem Ei und dem Salz zu einem homogenen glutenfreien Mürbeteig.
Den glutenfreien Mürbeteig könnt ihr sofort mit dem Nudelholz auf die Größe eures Backbleches ausrollen. Am besten gelingt euch das, wenn ihr hierfür das Backpapier oder eine Dauerbackmatte leicht mehliert, und den glutenfreien Mürbeteig darauf ausrollt. Ihr könnt allerdings auch den sehr weichen Teig mit den Händen sehr gut in Form drücken ;-)
Jetzt könnt ihr den Kürbiskern-Belag auf eurem glutenfreien Mürbeteig verstreichen. Im vorgeheizten Backofen, backt ihr eure glutenfreien Müslikekse bei 200 °C Ober-/ Unterhitze ca. 20 min.
Nach dem Backen könnt ihr mit Hilfe eines runden Keks-Ausstecher sofort eure Kekse ausstechen. Ihr könnt sie allerdings auch in Würfel oder Dreiecke schneiden, damit ihr nicht so viele Müslikeks-Ränder übrigt habt (diese müsst ihr ja schließlich alle aufessen ;-) ) 


Habt ihr auch ein leckeres Keks-Rezept für mich? Vielleicht sogar eines, dass als geheimes Wundermittel durchgeht ;-) ?