[Rezepte]: glutenfreier Käsekuchen mit Freudentränen


Am Wochenende war ein Grund zur Freude! Eine sehr gute Freundin kam uns mit ihrem kleinen Sonnenschein besuchen. Da wir uns schon lange nicht mehr gesehen haben, war die Vorfreude auf den Besuch natürlich riesig.
Da durfte natürlich ein leckerer Kuchen zur ein oder anderen Tasse Kaffee nicht fehlen. Und was passt zur Freudenstimmung besser, als ein Käsekuchen mit Freudentränen?


Uns hat der Kuchen sehr sehr gut geschmeckt, weshalb ich euch das Rezept unbedingt schreiben muss. Die Käsenkuchenmasse ist nämlich herrlich cremig und macht Lust auf mehr ;-)
Aber ein echter Hingucker sind natürlich die "Freudentränen" auf der Haube des glutenfreien Käsekuchens. Ich war hin und weg, als mein glutenfreier Käsekuchen nach dem Backen zum Weinen angefangen hat ;-)
Besonders toll finde ich, dass die Freudentränen so schön in der Sonne glitzern. Das erinnert mich stark an Frühling und den glitzernden Tau in der Sonne.


Zubereitet ist der glutenfreie Käsekuchen mit Freudentränen recht schnell. Ihr müsst nämlich nur einen glutenfreien Mürbeteig herstellen und für die Käsekuchenmasse alle Zutaten zusammenmixen. Nach der Hauptbackzeit bekommt der glutenfreie Käsekuchen dann eine weiße Haube, auf der sich dann später die Freudentränen bilden. Allerdings muss der Kuchen mindestens 6 Stunden abkühlen, weshalb es zu empfehlen ist, ihn abends zu backen, damit er über Nacht gut auskühlen kann.


Ich hoffe euch bereitet dieser herrliche glutenfreie Käsekuchen genau soviel Freude wie uns! Wir hatten jedenfalls ein sehr sehr schönes Wochenende mit der ein oder anderen Freudenträne ;-) Und das beste: auch das Wetter war am letzten Wochenende auf unserer Seite, sodass wir wirklich die ersten intensiven Sonnenstrahlen genießen konnten... hach... wie die Haube des glutenfreien Käsekuchens nur so vor sich hingeglitzert hat.. einfach herrlich!


glutenfreier Käsekuchen mit Freudentränen


für 1 Springform Ø 26 cm

180 g helles glutenfreie Mehlmischung
1 TL Backpulver
60 g Zucker
1 Ei
70 g Margarine oder Butter

500 g Topfen
250 ml Schlagobers
70 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1/2 TL gemahlenesVanillepulver
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Ei
2 Eigelb

2 Eiweiß
4-6 EL Staubzucker


Für den glutenfreien Käsekuchen mit Freudentränen stellt ihr zunächst einen glutenfreien Mürbeteig her. Dafür mischt ihr das glutenfreie Mehl mit dem Backpulver, und knetet Zucker, Ei und Margarine oder Butter darunter, bis ein homogener glutenfreier Mürbeteig entstanden ist.
Eure Springform kleidet ihr am besten am Boden mit Backpapier aus. Dafür legt ihr das Backpapier einfach auf die Platte der Springform und schließt den Ring darum. Das überschüssige Backpapier schneidet ihr einfach ab. Den Rand der Springform bestreicht ihr mit Öl.
Ist eure Springform eingefettet, kleidet ihr den Boden der Springform mit eurem glutenfreien Mürbeteig aus, und drückt diesen auch an den Rändern der Springform recht hoch. Zwischenzeitlich könnt ihr die glutenfreie Käsekuchenmasse herstellen.
Für die Käsekuchenmasse verrührt ihr den Topfen mit dem Schlagobers und gebt dann nach und nach Zucker, Vanillezucker, Vanillepulver, Vanillepuddingpulver, Ei und Eigelb dazu, bis eine gleichmäßige Topfenmasse entstanden ist. Gießt nun die Käsekuchenmasse in die mit glutenfreien Mürbeteig ausgekleidete Springform, und backt den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/ Unterhitze ca. 70 Minuten.
Während der glutenfreie Käsekuchen im Ofen backt, könnt ihr schon mal die Küche aufräumen und die Haube für euren glutenfreien Kuchen herstellen. Dafür schlagt ihr die 2 übriggebliebenen Eiweiß zusammen mit dem Staubzucker steif. Nach 70 min Backzeit holt ihr den glutenfreien Käsekuchen aus dem Ofen und verteilt den Eischnee darauf. Anschließend backt ihr ihn nochmal 10 Minuten (nicht mehr und nicht weniger!) und lasst ihn dann in der warmen Küche langsam abkühlen (sonst entstehen keine Freudentränen). Nach ca. 6 Stunden Wartezeit ist euer glutenfreier Käsekuchen mit Freudentränen fertig :-)

 

[Rezepte]: glutenfreier Germzopf mit Topfenfüllung



Auf der Suche nach einem natürlichen Mittel, das die Verdauung anregt, und von Schwangeren und Kindern gut vertragen wird (unser kleiner Sonnenschein bekommt Verstärkung ;-) ), bin ich auf Baobab-Pulver gestoßen.

Das Baobab-Pulver wird aus der Frucht des Affenbrotbaumes gewonnen. Faszinierend finde ich, dass die bis zu 25 Meter hohen Bäume nach dem Heranreifen der Früchte, diese selbst austrocknen, um das dadurch gewonnene Wasser wieder im Fasergewebe des Baumstammes zu speichern. Dadurch stellt der Affenbrotbaum selbst ein Jahre lang haltbares Extrakt her, welches hoch konzentriert ist. Baobab-Pulver entsteht letztendlich, indem man diese trockenen Früchte nach der Ernte von Samen und Fasern befreit und ordentlich durchsiebt. Natur pur! Da leuchtet es sofort ein, dass der Affenbrotbaum auch als "Lebensbaum" bezeichnet wird. Denn in den Trockengebieten Afrikas, in denen der Affenbrotbaum beheimatet ist, ist er eine wichtige Lebensquelle für Mensch und Tier.  


Nach näherer Beschäftigung, welchen gesundheitlichen Nutzen das Boabab-Pulver mit sich bringt, wird schnell klar: der Affenbrotbaum ist eine wahre Naturapotheke. So hat Baobab-Pulver nicht nur einen positiven Effekt für das menschliche Verdauungs- und Immunsystem, sondern spendet auch Energie, und wirkt sich positiv auf Entspannung und Stimmung aus (http://baobab.org/baobab-gesundheit). Wusstet ihr, dass es nicht mal annähernd eine Frucht gibt, die so viel Vitamin C liefert wie Baobab? Gerade in der Schwangerschaft ist Vitamin C sehr wichtig für die Eisenaufnahme, damit ihr genügend Blutreserven für die Geburt habt. Aber auch hinsichtlich Vitamin B6, Kalzium, Vitamin B1 und als natürliche Ballaststoffquelle ist Baobab eine wahrliche Vitaminbombe.

Schaut doch mal auf die Website von Baobab Social Business gGmbH, Andreas und sein Team haben dort noch jede Menge Informationen über Baobab zusammengestellt. Auch das ein oder andere Rezept könnt ihr dort nachlesen und auch direkt im Onlineshop Baobab-Produkte "mit Sinn" bestellen. Bei Baobab Social Business handelt es sich übrigens um eine gemeinnützige GmbH, welche sich in Entwicklungsländern für faire Handelsbeziehungen einsetzt. Solch ein soziales Engagement unterstütze ich gerne, denn mit dem Bewusstsein einer gesunden und nährstoffreichen Ernährung, welche qualitativ hochwertige Naturprodukte enthält, wächst auch die Verantwortung der Produktherkunft. Der Mensch ist nicht dazu geschaffen die Natur auszubeuten, sondern mit ihr im Einklang zu leben. Es ist ein Geben und Nehmen. So ist es mir persönlich wichtig, dass es auch den Menschen in ärmeren Ländern gut geht, und wir, die Industrienationen, sie nicht ausbeuten. Denn letztendlich schließt sich der Kreis wieder. Wir sind abhängig von der Natur. Und ich möchte, dass meine Kinder und deren Nachkommen eine Zukunft haben.


Puuuh, jetzt bin ich etwas abgeschweift.... um zurück zum Thema zu kommen. Ihr könnt eure glutenfreien Backwaren mit Baobab-Pulver anreichern, um den Nährstoffgehalt eurer glutenfreien Produkte auf natürliche und gesunde Art und Weise zu heben. Mittlerweile verwende ich Baobab seit zwei Wochen, und kann schon jetzt eine positive Resonanz ziehen. Ich habe meine Verdauung damit in Schwung gebracht ;-) Auch mein Immunsystem, das in den letzten Monaten eher geschwächt war, wird gestärkt - zumindest habe ich seit ein paar Tagen keinen lästigen Schnupfen mehr. Ob es Einbildung ist, oder tatsächlich auf Baobab-Pulver zurückzuführen ist sei dahingestellt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Mir persönlich tut Baobab jedenfalls gut, und es heißt nicht umsonst: "Du bist was du isst!" ;-)



glutenfreier Germzopf mit Topfenfüllung


für 1 Zopf

450 g glutenfreies Mehl
1 EL gemahlene Flohsamenschalen
2 EL Baobab Pulver
1 Prise Salz
50 g Zucker
1 EL Vanillezucker
etwas Honig
80 g Butter oder Margarine
2 Eier
1 Würfel Frischhefe
400 ml lauwarme Milch
1 TL Apfelessig

250 g Topfen (Quark)
50 g Frischkäse
1 EL Vanillezucker (optional)

2 EL Apfelmus (ungezuckert)




Für den glutenfreien Germzopf mit Topfenfüllung stellt ihr zunächst einen glutenfreien Germteig (Hefeteig) her. Dafür erwärmt ihr in einem kleinen Topf die Butter mit der Milch lauwarm (nicht zu heiß, sonst verliert die Hefe ihre Wirkung). Danach rührt ihr die Frischhefe zusammen mit etwas Honig ein, und lasst alles zusammen etwa 10 Minuten ruhen, bis kleine Blasen entstanden sind. In der Zwischenzeit vermischt ihr in einer Schüssel das glutenfreie Mehl mit den gemahlenen Flohsamenschalen, dem Boababpulver, Salz, Zucker und Vanillezucker. Gießt euer Hefegemisch zu den trockenen Zutaten, und verrührt es zusammen mit den Eiern und dem Apfelessig zu einem homogenen glutenfreien Germteig (Hefeteig). Abgedeckt lasst ihr den glutenfreien Germteig (Hefeteig) ca 1,5 Stunden an einem warmen Ort gehen. Er sollte danach seine Größe mehr als verdoppelt haben. In der Zwischenzeit verrührt ihr den Topfen (Quark) mit dem Frischkäse und dem zuckerfreien Apfelmus (am besten selbstgemacht). Optional könnt ihr je nach Geschmack noch Vanillezucker zufügen, wenn ihr es etwas süßer haben wollt.
Nach dem Gehen knetet ihr euren glutenfreien Germteig (Hefeteig) nochmals kräftig durch und rollt ihn auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick rechteckig aus. Dann streicht ihr die Topfenfüllung (Quarkfüllung) darauf und rollt den glutenfreien Germteig von der längsten Seite her auf. Jetzt legt ihr eure glutenfreie Germrolle (Heferolle) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schneidet diese der Länge nach durch, sodass ihr zwei lange Stränge erhaltet. Diese Stränge verschlingt ihr nun miteinander, um die typische Form des Germzopfes (Hefezopfes) zu erhalten.
Abgedeckt lasst ihr den glutenfreien Germzopf (Hefezopf) nochmals 20-30 min an einem warmen Ort gehen. Im vorgeheizten Backofen backt ihr euren glutenfreien Germzopf (Hefezopf) bei 180 °C Ober-/ Unterhitze ca. 30 - 36 min fertig.



Konntet ihr bisher auch schon gute Erfahrungen mit Baobab sammeln?

[Rezepte]: glutenfreie Bagel - ballaststoffreich und vitaminreich


Natürlich haben sie mich mal wieder beim Bäcker angelacht - Bagels! Und nachdem es sie in der glutenfreien Variante frisch nicht zu kaufen gibt, habe ich mich kurzerhand selbst an die Rührschüssel begeben und experimentiert, und im Nu super leckere und softe glutenfreie Bagels gezaubert. Ich bin stolz auf mich, dass sie auf Anhieb so perfekt geworden sind. 


Gestern Abend habe ich sie gebacken, und heute Früh waren sie innen immer noch super soft (was ja bei glutenfreiem Gebäck nicht immer selbstverständlich ist ;-) ).
Um die glutenfreien Bagels etwas saftiger zu machen, und zugegeben, um den ein oder anderen kleinen Gemüseverweigerer zu überlisten, habe ich zum glutenfreien Hefeteig eine geraspelte Karotte gegeben.


Durch die Zugabe von gemahlenen Erdmandeln werden die glutenfreien Bagel außerdem eine kleine Ballaststoffquelle. Somit sind die glutenfreien Bagel nicht nur lecker, sondern auch durch die Vitamine und Ballaststoffe gesund. Besonders bei Verdauungsproblemen können die glutenfreien Bagel somit ein Wunder verrichten ;-)
Probiert die glutenfreien Bagel doch einfach mal aus und überzeugt euch selbst vom wunderbaren Geschmack. Ich verspreche euch: ihr wollt danach mehr ;-) 


 glutenfreie Bagel - ballaststoffreich und vitaminreich

für 8 Stück

450 g glutenfreies Mehl (z.B. Schär Mix B)
1 Würfel Frischhefe (Germ)
2 TL Salz
1 EL Honig
2 EL Erdmandeln gemahlen
1 EL Flohsamenschalen gemahlen
2 TL Rapsöl
1 TL Apfelessig
400 ml lauwarmes Wasser
1 große Karotte geraspelt

Sesam
Mohn
Kürbiskerne
Leinsamen
Hirseflocken
.....


Für die glutenfreien Bagel stellt ihr zunächst einen glutenfreien Hefeteig her. Dafür nehmt ihr 100 ml des lauwarmen Wasser und löst die Frischhefe (Germ) zusammen mit dem Honig auf. Lasst das Hefegemisch gute 10 Minuten stehen, bis sich kleine Blasen gebildet haben. Zwischenzeitlich mischt ihr in einer separaten Schüssel das glutenfreie Mehl mit dem Salz, den gemahlenen Erdmandeln und den gemahlenen Flohsamenschalen. Außerdem müsst ihr eure Karotte raspeln.

Jetzt gebt ihr das glutenfreie Mehlgemisch abwechselnd mit dem restlichen lauwarmen Wasser nach und nach zur Hefe (Germ). Rührt anschließend noch das Rapsöl, den Apfelessig und die Karottenraspeln unter. Ist alles gut miteinander zu einem homogenen Hefeteig (Germteig) vermischt, deckt ihr eure Teigschüssel mit Frischhaltefolie luftdicht ab, und lasst den glutenfreien Hefeteig (Germteig) an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen.

Nach einer Stunde sollte der glutenfreie Hefeteig (Germteig) gut aufgegangen sein. Jetzt dürft ihr den glutenfreien Hefeteig (Germteig) mit Hilfe eines Teigschabers in der Schüssel etwas "boxen", damit er zusammenfällt. Dann gebt ihr die Frischhaltefolie wieder über die Teigschüssel und lasst den glutenfreien Hefeteig (Germteig) nochmals 15 Minuten ruhen.

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rollt ihr euren glutenfreien Hefeteig (Germteig) zu einer großen Rolle, und teilt diese Rolle in 8 Stücke. Jedes Stück knetet ihr jetzt nochmals kräftig durch, und formt es mit wenig glutenfreiem Mehl zu einer glatten Kugel. In die Mitte der Kugeln bohrt ihr mit eurem bemehlten Daumen ein Loch, und weiter den glutenfreien Teigrohling vorsichtig auf die 1,5 fache Größe aus. Jetzt legt ihr eure glutenfreien Bagel mit großem Abstand auf ein mit Backpapier (am besten eignet sich eine Dauerbackfolie) ausgelegtes Backblech, deckt die Bagels mit einem sauberen Geschirrtuch ab, und lasst sich nochmals an einem warmen Ort 15 Minuten gehen.

Zwischenzeitlich heißt ihr euren Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor und bringt in einem großen breiten Topf Salzwasser zum Kochen. Nach dem Gehen gebt ihr jetzt die glutenfreien Bagel vorsichtig in das kochende Salzwasser, und lasst sie je Seite ca. 1,5 - 2 Minuten kochen. Danach verteilt ihr sie wieder mit großem Abstand auf eurem Backblech, und bestreut sie nach Belieben mit Mohn, Sesam, glutenfreien Haferflocken, Hirseflocken, Kürbiskernen, Leinsamen... etc. Nach 25 -30 Minuten im Ofen, sind eure glutenfreien Bagel fertig!




Habt ihr auch schon einmal glutenfreie Bagel gebacken, die so super saftig und soft waren?