[Rezepte]: glutenfreie Topfenknödel (Quarkknödel) mit Fruchtfüllung


 Topfenknödel sind ein perfektes Freitagessen. Freitags gibt es bei uns meistens eine Gemüsesuppe, und dann eine Süßspeise. Beides lässt sich sehr schnell zubereiten, schmeckt der ganzen Familie, macht satt, und ist für uns die perfekte Einstimmung auf das Wochenende.

glutenfreie Topfenknödel (Quarkknödel) 


für 8 Knödel

250 g Topfen (Quark)
3 EL Maisgrieß
130 g helles glutenfreies Mehl
40 g Halbfettmargarine
1 Ei
1 Prise Salz

8 Marillen oder Zwetschgen

2 EL Birkenzucker (z.B. Birkengold)
5 EL feines Paniermehl (z.B. Hanneforth)


Für die glutenfreien Topfenknödel Topfen, Maisgrieß, glutenfreies Mehl, Halbfettmargarine, Ei und Salz zu einem klebrigen Teig verarbeiten. Mit einem Esslöffel Teig abstechen, und mit gut bemehlten Händen in einer Handfläche flach drücken, Dann die entkernte Zwetschge oder Marille mit dem Teig fest umwickeln und nochmals mittels rollender Bewegung zwischen beiden Handflächen das Topfenknödel rund formen.
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Topfenknödel ca. 12 Minuten kochen lassen. 


Für die Brösel in einer Pfanne Birkenzucker schmelzen lassen, Paniermehl unterrühren, und etwas karamellisieren lassen. Etwas davon auf die Topfenknödel geben.



[Rezepte]: Latte Macchiato Pudding



Für Kaffeeliebhaber und Resteverwerter ein absolutes MUSS: Latte Macchiato Pudding! Schnell, preiswert und unheimlich lecker. Und wer weiß, vielleicht gönnt man sich zum Nachtisch zusätzlich noch ein gutes Tässchen Kaffee ;-)

Latte Macchiato Pudding


1 Päckchen Vanillepudding
2 EL Birkenzucker (z.B. Birkengold)
200 ml Kaffee 
300 ml Milch

Schokoladenraspel


Für den Latte Macchiato Pudding einfach das Puddingpulver mit 2 EL Zucker und 4 EL Milch verrühren. Restliche Milch und Kaffee aufkochen, Pulver einrühren und kurz aufkochen lassen. Füllt euren Pudding ins chöne Gläser um, und bestreut sie nach dem Auskühlen mit Schokoladenraspel. Übrigens: eine leichte Karamell-Note bekommt ihr, wenn ihr Flavoured Coffee Caramello von z.B. Cremesso verwendet. Dafür darf er auch frisch gebrüht werden ;-)



Habt ihr auch tolle Ideen zur Verarbeitung von Kaffeeresten? 






[Rezepte]: glutenfreie Spätzle im Gemüsebeet


 Wer Kinder zuhause hat kennt das bestimmt nur all zu gut: wenn der Hunger kommt, dann muss es vor allem schnell gehen, aber auch möglichst gesund sein. Spätzle sind hierbei ein perfektes Gericht, um beides miteinander zu kombinieren. In diesem Beitrag möchte ich euch deshalb meine glutenfreien Spätzle im Gemüsebeet vorstellen. Glutenfreie Spätzle lassen sich sehr schnell zubereiten, und sind auch noch preiswert. Vor allem Kinder lieben Spätzle. Und damit unser kleines Schleckermäulchen auch genügend Vitamine zu sich nimmt, gibt es bei uns eben den Spätzleklassiker im Gemüsebeet. So viel Gemüse wie man mag, Gemüsesorten die einem schmecken, und dazu noch ein richtig leckerer rasser Bergkäse. Fertig sind die glutenfreien Spätzle im Gemüsebeet. Probiert es aus - eure Kinder werden es lieben!

Grundrezept glutenfreie Spätzle


für 2 Hungrige oder 3 Genießer

180 g helle glutenfreie Mehlmischung 
1 TL Salz
2 Eier
200 ml Milch

Für den glutenfreien Spätzleteig verquirlt ihr zunächst die Eier mit der Milch, bis ein richtig schöner Eier-Milch-Schaum entsteht. Dann gebt ihr nach und nach das mit Salz vermischte Mehl dazu. Rührt das Mehl so lange unter, bis ein glatter Teig entstanden ist. Jetzt darf sich der glutenfreie Spätzleteig kurz ausruhen (ca. 8-10 min). In der Zwischenzeit kocht ihr in einem großen Topf Wasser auf, salzt es, und bereitet anschließend mit Hilfe einer Spätzlereibe eure glutenfreien Spätzle zu. Lasst die Spätzle nur kurz im Wasser kochen (ca. 1 Minute), dann gießt ihr sie sofort in ein Sieb ab, und schreckt die Spätzle mit kalten Wasser ab.

Da ich sehr großen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achte, kommt bei uns täglich Gemüse auf den Tisch. Da glutenfreie Spätzle sehr schnell zubereitet sind, und Käsespätzle auf die Dauer langweilig sind, gibt es bei uns glutenfreie Spätzle im Gemüsebeet. Das tolle daran: ihr könnt den Spätzleklassiker mit Gemüse der Saison kombinieren, und habt neben vielen wertvollen Vitaminen auch immer Abwechslung auf dem Teller.


Für das Gemüsebeet schnipselt ihr einfach euer Lieblingsgemüse oder Gemüse der Saison in kleine Stückchen, dünstet es in etwas Öl, und mischt es dann mit Käse unter eure glutenfreien Spätzle. Wer auf Fleisch nicht verzichten möchte, gibt einfach noch Schinkenstreifen oder magere Speckwürfel darunter und würzt mit Salz und Pfeffer. Schon habt ihr ein tolles gesundes und vor allem leckeres Mittagsgericht, das in Windeseile zubereitet ist.

Seid kreativ und lasst es euch schmecken!






[Rezepte]: glutenfreie Karotten-Curry-Suppe mit Apfel

Wenn der Herbst langsam einkehrt, der Wind die Blätter durch die Luft wirbelt, und sich nasskaltes Wetter einstellt, dann darf fleißig gelöffelt werden, denn: es ist Suppenzeit! So ein Süppchen wärmt nicht nur von innen, sondern ist auch sehr gesund. Und Vitamine kann man in dieser nasskalten Jahreszeit nicht genug abbekommen. Schwingt also eure Gemüseschäler, schnippelt was das Zeug hält, und holt euch den Wärme-Vitamin-Kick direkt in eure Suppenteller! Und das tolle: die Suppe ist von Natur aus glutenfrei ;-)


glutenfreie Karotten-Curry-Suppe mit Apfel


800 ml Gemüsebrühe
5 mittelgroße Karotten
1 Zwiebel
1 Apfel
3 EL Sauerrahm

Curry
Salz/ Pfeffer
Rapsöl
(Zitronenminze)

Schält die Karotten, den Apfel und die Zwiebel, und schneidet sie in kleine Stückchen. Erhitzt in einem Topf etwas Rapsöl, und dünstet darin zunächst die Zwiebeln. Dann gebt ihr die Karotten und den Apfel dazu, und dünstet diese kurz mit. Gießt eure Gemüsebrühe zum Gemüse, und lasst eure Suppe bei geschlossenem Deckel ca. 15 min. köcheln. Wer mag, kann ein paar Blättchen Zitronenminze mitkochen. Nun püriert ihr mit Hilfe eines Mixstabes die Suppe cremig, rührt den Sauerrahm unter, und schmeckt mit Curry, Salz und Pfeffer ab. Jetzt kann auch schon losgelöffelt werden!

Viel Freude beim Löffeln ;-)

Löffelt ihr in dieser Jahreszeit auch so gerne Suppe? Was landet in eurem Suppenteller?


[Rezepte]: glutenfreies, fluffiges Laugengebäck: glutenfreie Brezen und glutenfreier Laugenzopf


Wenn mein Mann seinen Rollmeter sucht, dann hat ihn entweder unser kleiner Sonnenschein für seine Spielzeugkiste gehamstert, oder ich habe für den Blog gebacken. Gestern war es wieder so weit: das "Männerspielzeug" hat seinen Weg zu mir in die Küche gefunden, damit ich genaue Angaben zu der Länge der glutenfreien Brezenteig-Stränge schreiben kann. Schließlich bin ich nicht so gut im Schätzen ;-)

Als Gegenleistung für die Leihgabe, durfte mein Mann mein glutenfreies Brezen-Werk verkosten - und er war begeistert. Großes Lob eines Nicht-Zölie hat schon alleine ein höheres Gewicht, und mich hat das natürlich ganz stolz gemacht.


Gerade jetzt zur Wiesen-/ Volksfestzeit, sehnt sich mein Zölie-Herz immer wieder nach Laugengebäck. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich die Riesenbrezen sehe, die genüsslich mit hauchdünn geschnittenem Emmentaler verspeist werden. Damit ich für den nächsten Wiesenbesuch glutenfrei bestens gerüstet bin, habe ich kurzer Hand selbst glutenfreie Brezen gebacken. Es ist gar nicht so schwierig sich selbst leckere, fluffige, glutenfreie Brezen zu backen. Nur ohne Xanthan und gemahlenen Flohsamenschalen kommt dieses glutenfreie Brezenrezept nicht aus. Denn nur mit diesen Zutaten wird der Teig gut formbar, was für das Brezenformen ein absolutes Muss ist.

Als absolutes Brezen-Highlight habe ich außerdem einen glutenfreien Laugenzopf zubereitet. Den hat nicht jeder, und ist exklusiv für Zölies! Ich finde, dass man dadurch doppelten Laugengenuss hat, weil man schöne breite Scheiben abschneiden kann und mehr Fläche zum Bestreichen hat. Auf so eine Breze passt ja nicht immer so viel drauf ;-)


Aber jetzt lest euch unbedingt mein Rezept durch, besorgt euch die fehlenden Zutaten und backt eure eigenen fluffigen glutenfreien Brezen und glutenfreien Laugenzöpfe!


Glutenfreies Laugengebäck: glutenfreie Brezen und glutenfreier Laugenzopf

für 2 glutenfreie Laugenzöpfe oder 10 glutenfreie Brezen

500 g helle glutenfreie Mehlmischung (z.B. Schär Mix B)
1 TL Xanthan
1 TL gemahlene Flohsamenschalen
1 Päckchen Trockenhefe oder 1/2 Würfel Frischhefe
1 EL Ahornsirup 
2 TL Salz
60 g kalte Butter oder Halbfettmargarine
360 ml kaltes Wasser

150 g Backnatron
1 Eigelb
Kürbiskerne



Zuerst stellt ihr einen glutenfreien Hefeteig her. Das ist ganz einfach, denn ihr müsst nur das glutenfreie Mehl mit der Hefe, Ahornsirup, Salz, Butter, Flohsamenschalen und Xanthan miteinander verrühren, und nach und nach das Wasser zugeben, bis alles gut miteinander vermischt ist. Die Teigkonsistenz ist dabei sehr klebrig. Sollte euer Teig zu fest sein, gebt einfach noch etwas kaltes Wasser dazu. Nehmt euren glutenfreien Brezenteig mit gut bemehlten Händen aus der Rührschüssel und hebt ihn auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche.


Jetzt müsst ihr euch entscheiden: wollt ihr zwei glutenfreie Laugenzöpfe oder 10 glutenfreie Brezen backen. Ich habe aus der hälfte der Teigmenge einen glutenfreien Laugenzopf gebacken, und aus der anderen Teighälfte 5 glutenfreie Brezen.
Für den glutenfreien Laugenzopf teilt ihr euren Teig in zwei Teile. Dann nehmt ihr einen Teil eures glutenfreien Brezenteiges und teilt ihn nochmals in drei Teile. aus jedem Teil formt ihr einen Strang mit ca. 30 cm Länge. Nun flechtet ihr mit den 3 Teigsträngen euren glutenfreien Laugenzopf. Mit dem restlichen Teig verfahrt ihr genauso.
Für die glutenfreien Brezen teilt ihr euren Teig in 10 Teile. Formt aus jedem Teil eine Kugel. Drückt die Kugel mit der Handfläche platt, und rollt sie von einer Seite her auf. Jetzt formt ihr daraus ebenfalls ca. 30 cm lange Teigstränge. Der Teigstrang sollte jedoch in der Mitte einen kleinen Bauch haben, und zu den Enden hin dünner werden (vergleichbar wie bei der Herstellung von Schupfnudeln). Dann formt ihr daraus eure Brezen. 
Legt eure glutenfreien Laugenzöpfe/ glutenfreie Brezen auf ein mit gefettetem Backpapier ausgelegtes Backblech. Nun nehmt ihr einen großen Topf oder Bräter, kocht 2 l Wasser auf, und gebt 150 g Backnatron dazu. Sobald sich auf euren Laugenzöpfen/ Brezen eine leichte Haut gebildet hat, gebt ihr sie mit Hilfe von einer Schaumkelle vorsichtig in die kochende Natronlösung. Je Breze ca. 25 Sekunden, je Laugenzopf ca. 35 Sekunden. Euer gelaugtes glutenfreies Gebäck gebt ihr nun wieder auf das mit gefettetem Backpapier ausgelegte Backblech. Sind die Brezen leicht gegangen und ist die Lauge angetrocknet, schneidet ihr mit einem zuvor in Mehl getauchten Messer den Brezenbauch tief ein. Eure Laugenzöpfe bepinselt ihr dagegen mit dem mit etwas Wasser verquirlten Eigelb. Bestreut eure glutenfreien Brezen/ Laugenzöpfe mit Kürbiskernen. Sind sie leicht aufgegangen, dann back ihr euer glutenfreies Laugengebäck im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft ca. 20 min. 

Lasst es euch schmecken!




[Rezepte]: Gelingsicherer ruckzuck Käsekuchen (Topfenkuchen) glutenfrei




Ihr liebt glutenfreien Käsekuchen/ glutenfreien Topfenkuchen? Ein leckerer saftiger Käsekuchen ist keine Hexerei. Ruckzuck könnt ihr euch euer Kuchenglück auf den Teller zaubern. Und dieses Rezept gelingt immer!

glutenfreier Käsekuchen (Topfenkuchen) mit Mürbteig



glutenfreier Mürbteig 

120 g Halbfettmargarine
80 g Zucker
225 g glutenfreies Mehl (z.B. helle Mehlmischung Alnavit)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei

glutenfreie Käsekuchenfüllung

500 g Quark (Topfen)
300 ml Milch
100 ml Rapsöl
1 P. Vanillepuddingpulver
1 P. Vanillezucker
100 g Zucker
1 Ei
Abrieb 1/2 Bio-Zitrone

Für den glutenfreien Mürbteig, alle Zutaten miteinander zu einem homogenen Teig Verkneten. Ein Springform mit Backpapier auslegen, und den glutenfreien Mürbteig in die Form drücken. Den Teig ca. 5 cm am Springformrand hochdrücken.


Für die glutenfreie Käsekuchenfüllung alle Zutaten miteinander verquirlen, und in die Form gießen. Die Käsekuchenfüllung ist sehr flüssig, wird aber beim Backen fest, und schmeckt wunderbar cremig. Im vorgeheizten Backofen den glutenfreien Käsekuchen bei 160 °C ca. 50-60 min bei Umluft backen. Gut ausgekühlt, ist dieser glutenfreie Käsekuchen ein Gedicht ;-)